Kältecontracting: Prozess- und Klimakälte ohne Investition
Kälte ist in vielen Betrieben der größte Stromverbraucher – in der Lebensmittelverarbeitung, in Rechenzentren, in der Kunststofftechnik und in klimatisierten Logistikflächen. Alte Kälteanlagen mit hohen Leckageraten und teuren Kältemitteln werden durch die F-Gase-Verordnung zunehmend zum Kosten- und Genehmigungsrisiko.
Im Kältecontracting errichtet und betreibt RENT.YOUR.ENERGY. die neue Kälteerzeugung – Kompressionskälte mit natürlichen Kältemitteln, freie Kühlung, Absorptionskälte aus Abwärme oder die Kälteseite einer Großwärmepumpe, die gleichzeitig Wärme liefert. Sie zahlen für gelieferte Kilowattstunden Kälte, gemessen an der Übergabestelle; Wartung, Dichtheitsprüfungen, Kältemittelmanagement und Störungsdienst liegen bei uns.
- Prozesskälte für Produktion und Lagerung, Klimakälte für Büro und Rechenzentrum
- Natürliche Kältemittel (Ammoniak, CO₂, Propan), freie Kühlung, Absorptionskälte
- Wärme und Kälte aus einer Wärmepumpe – zwei Nutzenergien, eine Anlage
Kältecontracting im Vergleich zu Kauf und Miete
Für eine neue Kälteerzeugung gibt es drei Wege, und sie unterscheiden sich nicht im Gerät, sondern darin, wer Kapital, Betrieb und Risiko trägt. Beim Kauf investieren Sie selbst, bilanzieren die Anlage und verantworten Wartung, Kältemittel und Verfügbarkeit. Bei der Miete zahlen Sie eine Rate für das Gerät, der Betrieb bleibt dennoch bei Ihnen, und das Ertrags- und Effizienzrisiko ebenfalls. Im Kältecontracting kaufen Sie weder Gerät noch Nutzungsrecht, sondern Kälte: RENT.YOUR.ENERGY. bleibt Eigentümer und schuldet eine Leistung, keine Maschine.
Der Unterschied wird im Störungsfall sichtbar. Fällt eine gekaufte oder gemietete Anlage aus, ist es Ihr Problem und Ihr Stillstand. Im Contracting ist die Verfügbarkeit Vertragsgegenstand, mit vereinbarten Reaktionszeiten und einem Preis, der Wartung, Dichtheitsprüfungen, Kältemittelnachfüllung und Rückstellungen bereits enthält. Was Sie heute über das Jahr verteilt an Strom, Service, Kältemittel und Reparaturen zahlen, steht im Contracting als ein Preis je Kilowattstunde Kälte vor Ihnen.
- Kauf: eigenes Kapital, eigene Bilanz, eigener Betrieb und eigenes Risiko
- Miete: keine Investition, Betrieb und Effizienzrisiko bleiben beim Nutzer
- Contracting: keine Investition, Betrieb und Verfügbarkeit beim Contractor, Abrechnung je gelieferter Kilowattstunde Kälte
Woraus sich der Kältepreis zusammensetzt
Der Preis besteht aus einem Grundpreis, der Kapital, Instandhaltung und Abrechnung abdeckt, und einem Arbeitspreis je gelieferter Kilowattstunde Kälte. Der Arbeitspreis folgt im Wesentlichen dem Strompreis, weil Kälteerzeugung Stromverbrauch ist. Wie viel Strom je Kilowattstunde Kälte nötig ist, entscheidet die Auslegung: Temperaturniveau, Rückkühlung, Teillastverhalten und die Frage, ob freie Kühlung oder Abwärmenutzung einen Teil der Arbeit übernehmen.
Vier Angaben genügen für eine erste Einordnung: benötigte Kälteleistung, Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Betriebsstunden im Jahr und der heutige Stromverbrauch der Kälteanlage. Daraus rechnen wir eine Preisbandbreite und stellen sie Ihren heutigen Vollkosten gegenüber, einschließlich der Positionen, die in einer Kostenstelle für Kälte selten zusammen auftauchen: Strom, Wartungsvertrag, Kältemittel, Reparaturen und Rückstellung für den Ersatz.
Ob sich Kältecontracting an Ihrem Standort rechnet, hängt vor allem an den Betriebsstunden. Eine Anlage, die wenige Wochen im Jahr läuft, trägt die Fixkosten einer neuen Erzeugung nicht. Bei ganzjährigem oder mehrschichtigem Kältebedarf kehrt sich das um. Wir sagen Ihnen das Ergebnis so, wie die Rechnung ausfällt, auch wenn es gegen ein Angebot von uns spricht.
Kraft-Wärme-Kopplung: wo das BHKW noch sinnvoll ist
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig und erreicht Gesamtwirkungsgrade über 90 Prozent. In der Dekarbonisierung ist es ein Übergangs- und Ergänzungsbaustein: sinnvoll bei hohem gleichzeitigem Strom- und Wärmebedarf, als Absicherung der Stromversorgung, mit Biomethan oder als wasserstofffähige Einheit für die Spitzenlast neben einer Wärmepumpe.
RENT.YOUR.ENERGY. betreibt BHKW im Contracting inklusive KWKG-Förderung, Stromvermarktung und Messkonzept. Ob KWK für Ihren Standort wirtschaftlicher ist als Wärmepumpe plus Photovoltaik, entscheidet die Lastganganalyse – wir rechnen beide Wege gegen, nicht nur einen.
Das Contracting-Modell für Kälte und KWK
RENT.YOUR.ENERGY. plant, finanziert, errichtet und betreibt die Anlage und bleibt Eigentümer. Der Preis besteht aus einem Grundpreis für Kapital, Betrieb und Abrechnung und einem Arbeitspreis je gelieferter Kilowattstunde Kälte, Wärme oder Strom – jährlich über Indizes angepasst. Laufzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren, Übernahme zum Restwert oder Verlängerung am Ende.
Kälte, Wärme, Strom und Speicher lassen sich im selben Vertrag bündeln. Ein Ansprechpartner, ein Messkonzept, eine Abrechnung – für den gesamten Standort.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Was kostet Kältecontracting?+
Der Kältepreis wird als Grundpreis plus Arbeitspreis je kWh Kälte ausgewiesen und hängt von Kälteleistung, Temperaturniveau, Betriebsstunden und Technik ab. Ziel ist ein Vollkostenpreis unter Ihren heutigen Kosten aus Strom, Wartung, Kältemittel und Rückstellungen.
Können Kälte und Wärme aus einer Anlage kommen?+
Ja. Eine Großwärmepumpe liefert auf der einen Seite Kälte und auf der anderen Wärme – ideal, wenn Produktion gekühlt und Prozesse oder Gebäude gleichzeitig beheizt werden.
Ist ein neues BHKW noch förderfähig?+
Das KWKG fördert hocheffiziente KWK-Anlagen weiterhin über Zuschläge je Kilowattstunde, mit steigenden Anforderungen an Wasserstofffähigkeit und Systemdienlichkeit. Wir prüfen die aktuelle Förderkulisse im Konzept.
Was ist der Unterschied zwischen Kältecontracting und einer gemieteten Kälteanlage?+
Bei der Miete bekommen Sie ein Gerät und zahlen eine Rate; Betrieb, Effizienz und Verfügbarkeit bleiben bei Ihnen. Im Kältecontracting bekommen Sie Kälte: RENT.YOUR.ENERGY. bleibt Eigentümer der Anlage, verantwortet Betrieb und Instandhaltung und rechnet je gelieferter Kilowattstunde ab. Investieren müssen Sie in beiden Fällen nicht.
Ab wann lohnt sich Kältecontracting?+
Entscheidend sind die Betriebsstunden. Läuft die Kälteerzeugung nur wenige Wochen im Jahr, tragen die Fixkosten einer neuen Anlage den Preis nicht. Bei ganzjährigem oder mehrschichtigem Kältebedarf und einer Bestandsanlage, die ohnehin vor dem Austausch steht, trägt der Wechsel dagegen deutlich. Für die Einordnung genügen Kälteleistung, Temperaturniveau, Betriebsstunden und der heutige Stromverbrauch der Kälteanlage.